Geschäftsentwicklung in den Segmenten

Animal Health

Kennzahlen Animal Health

 

 

Q2 2017

 

Q2 2018

 

Veränderung1

 

H1 2017

 

H1 2018

 

Veränderung1

 

 

in Mio. €

 

in Mio. €

 

nominal in %

wpb. in %

 

in Mio. €

 

in Mio. €

 

nominal in %

wpb. in %

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2017, Kapitel „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns“

Umsatzerlöse

 

450

 

453

 

0,7

7,6

 

890

 

867

 

−2,6

5,4

Umsatzveränderungen1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menge

 

−0,7 %

 

9,6 %

 

 

 

 

−0,5 %

 

6,2 %

 

 

 

Preis

 

2,8 %

 

−2,0 %

 

 

 

 

3,0 %

 

−0,8 %

 

 

 

Währung

 

1,6 %

 

−6,9 %

 

 

 

 

2,3 %

 

−8,0 %

 

 

 

Portfolio

 

1,9 %

 

0,0 %

 

 

 

 

1,9 %

 

0,0 %

 

 

 

Umsatzerlöse nach Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa / Nahost / Afrika

 

122

 

116

 

−4,9

−3,3

 

266

 

252

 

−5,3

−3,8

Nordamerika

 

208

 

220

 

5,8

14,9

 

385

 

380

 

−1,3

9,9

Asien / Pazifik

 

80

 

81

 

1,3

7,5

 

156

 

158

 

1,3

9,0

Lateinamerika

 

40

 

36

 

−10,0

5,0

 

83

 

77

 

−7,2

6,0

EBITDA1

 

116

 

125

 

7,8

 

 

251

 

264

 

5,2

 

Sondereinflüsse1

 

 

−3

 

 

 

 

 

−3

 

 

 

EBITDA vor Sondereinflüssen1

 

116

 

128

 

10,3

 

 

251

 

267

 

6,4

 

EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1

 

25,8 %

 

28,3 %

 

 

 

 

28,2 %

 

30,8 %

 

 

 

EBIT1

 

107

 

116

 

8,4

 

 

233

 

245

 

5,2

 

Sondereinflüsse1

 

 

−3

 

 

 

 

 

−3

 

 

 

EBIT vor Sondereinflüssen1

 

107

 

119

 

11,2

 

 

233

 

248

 

6,4

 

Zufluss aus operativer Geschäftstätigkeit

 

97

 

88

 

.

 

 

66

 

101

 

53,0

 

2. Quartal 2018

Umsatzerlöse

Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz von Animal Health wpb. um 7,6 % auf 453 Mio. € – trotz der Belastungen durch veränderte Rechnungslegungsvorschriften (IFRS 15). Deutliche wpb. Umsatzsteigerungen erreichten wir in der Region Nordamerika, hauptsächlich aufgrund von Verschiebungen in der Nachfrage zu Lasten der Folgequartale. In den Regionen Asien / Pazifik und Lateinamerika erzielten wir wpb. erfreuliche Zuwächse. Rückläufig war unser Geschäft dagegen in der Region Europa / Nahost / Afrika.

Umsatzstärkste Animal-Health-Produkte

 

 

Q2 2017

 

Q2 2018

 

Veränderung1

 

H1 2017

 

H1 2018

 

Veränderung1

 

 

in Mio. €

 

in Mio. €

 

nominal in %

wpb. in %

 

in Mio. €

 

in Mio. €

 

nominal in %

wpb. in %

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2017, Kapitel „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns“

Advantage™-Produktfamilie

 

146

 

156

 

6,8

13,8

 

282

 

270

 

−4,3

3,2

Seresto™

 

81

 

99

 

22,2

29,2

 

157

 

187

 

19,1

27,1

Drontal™-Produktfamilie

 

33

 

30

 

−9,1

−3,2

 

68

 

61

 

−10,3

−3,8

Baytril™

 

31

 

24

 

−22,6

−17,1

 

58

 

49

 

−15,5

−7,8

Summe

 

291

 

309

 

6,2

12,8

 

565

 

567

 

0,4

7,8

Anteil am Animal-Health-Umsatz

 

65 %

 

68 %

 

 

 

 

63 %

 

65 %

 

 

 

Umsatzerlöse nach Produkten

  • Bei unserer Advantage™-Produktfamilie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln verzeichneten wir deutlich höhere Umsätze insbesondere in Nordamerika aufgrund erheblicher Verschiebungen in der Nachfrage, primär aus dem Folgequartal. In der Region Europa / Nahost / Afrika war das Geschäft durch einen anhaltend hohen Wettbewerbsdruck rückläufig.
  • Das Geschäft mit unserem Floh- und Zeckenhalsband Seresto™ konnten wir erneut deutlich ausweiten. Dabei verzeichneten wir in allen Regionen einen Umsatzanstieg. Im Wesentlichen war das Wachstum auf eine erhöhte Nachfrage in den USA sowie in der Region Europa / Nahost / Afrika zurückzuführen.
  • Bei unseren Entwurmungsmitteln der Drontal™-Produktfamilie war das Geschäft in der Region Europa / Nahost / Afrika rückläufig. Preis- und Mengensteigerungen in den übrigen Regionen konnten dies nicht ausgleichen.
  • Die Umsätze mit unserem Antibiotikum Baytril™ sanken vor allem in Nordamerika, nachdem sich im Vorjahresquartal eine Veränderung des Vertriebsmodells positiv ausgewirkt hatte, sowie in der Region Europa / Nahost / Afrika.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Animal Health stieg im 2. Quartal 2018 um 10,3 % auf 128 Mio. € (Vorjahr: 116 Mio. €). Ohne Berücksichtigung negativer Währungseffekte von 10 Mio. € erhöhten wir das Ergebnis um 19,0 %. Dies ist auf deutlich höhere Absatzmengen auch aufgrund der genannten Verschiebungen in der Nachfrage zurückzuführen. Dagegen standen ein ergebnismindernder Effekt aus der Anwendung von IFRS 15, negative Preiseffekte, gestiegene Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sowie höhere Herstellungskosten.

Das EBIT erhöhten wir um 8,4 % auf 116 Mio. €. Hierin enthalten waren Sonderaufwendungen von 3 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €).

Sondereinflüsse1 Animal Health

 

 

EBIT Q2 2017

EBIT Q2 2018

 

EBIT H1 2017

EBIT H1 2018

 

EBITDA Q2 2017

EBITDA Q2 2018

 

EBITDA H1 2017

EBITDA H1 2018

 

 

in Mio. €

in Mio. €

 

in Mio. €

in Mio. €

 

in Mio. €

in Mio. €

 

in Mio. €

in Mio. €

1

Zur Definition siehe Geschäftsbericht 2017, Kapitel „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns“

Restrukturierung

 

−3

 

−3

 

−3

 

−3

Summe Sondereinflüsse

 

−3

 

−3

 

−3

 

−3

1. Halbjahr 2018

Umsatzerlöse

Der Umsatz von Animal Health erhöhte sich im 1. Halbjahr 2018 um wpb. 5,4 % auf 867 Mio. €. Das Wachstum wurde u. a. durch die Erstanwendung von IFRS 15 belastet. Wpb. Umsatzzuwächse verzeichneten wir in der Region Nordamerika, hauptsächlich bedingt durch Nachfrageverschiebungen aus der zweiten Jahreshälfte. Erfreulich entwickelten sich wpb. auch die Regionen Lateinamerika und Asien / Pazifik, während das Geschäft in Europa / Nahost / Afrika rückläufig war.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Animal Health stieg im 1. Halbjahr 2018 um 6,4 % auf 267 Mio. € (Vorjahr: 251 Mio. €). Ohne Berücksichtigung negativer Währungseffekte von 20 Mio. € erhöhten wir das Ergebnis um 14,3 %. Deutlich gestiegene Absatzmengen überwogen einen ergebnismindernden Effekt aus der Anwendung von IFRS 15, höhere Herstellungskosten und negative Preiseffekte.

Das EBIT wuchs um 5,2 % auf 245 Mio. €. Hierin enthalten waren Sondereinflüsse von –3 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €).

Vergleich zum Vorjahr